Trainingslager Südtirol

Nachdem Tunesien in diesem Jahr nicht in Frage kam, haben wir uns kurzfristig für Südtirol entschieden! Ausschlaggebend waren die durchweg guten Erfahrungen auf Grund des Aufenthaltes im Jahre 2009. Wegen der Osterferien und der größeren Anzahl von diesmal fünfzehn Teilnehmern mussten wir nach einer neuen Unterkunft suchen. Unsere Wahl fiel auf das Hotel IdealPark in Leifers bei Bozen.

In unmittelbarer Nähe des Hotels gibt es ideale Trainingsmöglichkeiten für Skater/innen. Auf fast durchweg guten Radwegen Richtung Trient (50Km), Meran (25Km) und Bozen (12 Km) kann man seine Ausdauer verbessern und Intervalle trainieren.

Doch der Clou ist die 150m lange und in den Kurven überhöhte Inlineskatingbahn von Bozen. Die Stadt Bozen pflegt diese Anlage und stellt sie den Schulen, der Bevölkerung und den Gästen der Stadt kostenlos zur Verfügung.

Mit fünf Autos und über zwei Routen, die eine über den Reschenpass und hinunter durch das wunderschöne Vinschgau, die andere, etwas schnellere, über den Brenner, erreichten wir am Samstag gegen 13.30 Uhr unser Hotel IdealPark*** in Leifers bei Bozen. Die modern eingerichteten Zimmer mit Balkon waren schnell bezogen, sodass wir gleich die Umgebung erkunden konnten.

Die erste Ausfahrt mit Rad bzw. auf Skates führte uns nach Bozen (12 Km) auf die Inlinebahn.

Dort drehten wir einige lockere Runden, tranken echt guten italienischen Kaffee, ließen uns eine Weile die Sonne auf den Pelz brennen um dann wieder zum Hotel zu düsen. Glücklicherweise waren zwischenzeitlich auch unsere vermissten Frauen eingetroffen, sodass wir vollzählig waren. Das Abendessen wurde à la carte serviert, war reichlich und ok bis gut. Allerdings senkten wir den Altersdurchschnitt im Speisesaal doch ganz erheblich, da das Hotel auf Busreisen spezialisiert ist, welche ja oft von Rentnern gebucht werden. Das störte uns aber nicht weiter (na ja – wir hatten ja auch welche dabei), da uns eine angenehme Ecke des Saales zugewiesen worden war.

Bevor wir uns auf den Weg zu unserem allabendlichen Spaziergang durch die Gemeinde Leifers machten, gönnten wir uns immer noch ein leckeres Eis aus der nahe gelegenen Eisdiele Monny. Zurück im Hotel nahmen wir noch einen Drink an der Bar oder im Garten und konnten danach gut schlafen.

Für die nächsten 6 Tage wurden den Teilnehmern folgendes Programm angeboten:

06:30 Frühsport (Gymnastik oder Schwimmtraining),07:30 Frühstück, 09:00 Abfahrt zur Bahn, Bahntraining, Rückfahrt bis ca. 12:00 Uhr, Mittagessen, Entspannung im Hotel (meist am Pool der Dachterrasse),

 

16:00 Uhr Ausdauertraining (Rad, Laufen oder Skating), danach wieder Entspannung im beheizten Swimmingpool, Whirlpool, Jacuzzi oder in der Sauna. 19:00 Uhr Abendessen, Eis, Spaziergang, was trinken, Videoanalysen im Konferenzraum des Hotels und zuletzt: Schlafen!

Dieses „stressige“ Programm wurde unterbrochen durch Rad- und Shoppingtouren bzw. an den 2 Ruhetagen, durch Ausflüge nach Bozen, Trient und an den Kalterersee.

Da sich unsere durchweg sportliche Gruppe aber aus sowohl ambitionierten Wettkampfsportlern, als auch Freizeitskatern wie auch „skatelosen“ Teilnehmern zusammensetzte, wurde das Angebot individuell genutzt, ja es wurden sogar alternative Programme, wie zum Beispiel die Überquerungen von Alpenpässen, durchgeführt!

So kam jeder auf seine Kosten und war keinem Trainings- oder Gruppenzwang ausgesetzt.

Das einhellige Resümee nach 8 Tagen Trainingsurlaubslager war, dass es trotz kleiner „Hindernisse“ im nächsten Jahr wiederholt werden soll.

Sicherheitshalber hat Hartmut (der nur wegen eines Handbruches gleich wesentlich weniger trainierte als andere) am letzten Abend für ALLE Teilnehmer eine Optionsreservierung für die Osterferien (07.4. – 14.4.) 2012 aufgegeben! Wer nächstes Jahr mit will, sollte sich also sputen und entsprechend planen!

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