EC Wörgl: Wenn es läuft, dann läufts …

Inline-Europacup im malerischen Wörgl (Österreich) bei strahlendem Sonnenschein: Mehr kann man sich als Sportler und Fan nicht wünschen. Dementsprechend motiviert gingen die Sportlerinnen und Sportler des TSuGV Großbettlingen an den Start. Allen voran Manuel Eppinger, der noch vor einer Woche bei der Deutschen Meisterschaft in Groß-Gerau für Schlagzeilen sorgte. Diesmal durfte er sich sogar über eine Gold-Medaille freuen.

Bereits am Freitag ging es für einen Teil der jungen Sportlerinnen und Sportler los. Es standen die 500m Vorläufe auf dem Programm. Leider schieden alle Großbettlinger Sportler vorzeitig aus. Einzig die etwas angeschlagene Larissa Gaiser schaffte es in Halbfinale. Dort war aber auch für Sie Schluss.

Am Samstag ging es weiter mit den 1.000m Rennen. Dort konnte sich Gaiser fürs Finale qualifizieren. In einem spannenden Rennen musste sie sich am Ende unglücklich mit Platz 5 begnügen. Besser lief es da für den Newcomer Manuel Eppinger. Er schaffte es im 500m Sprint ins Finale und konnte dort nach einer kämpferisch starken Leistung wieder Bronze gewinnen. Mit viel Motivation ging es dann für ihn auf die erste Langstrecke über 2.000m. Eppinger, dessen Trainingsprogramm aktuell eher auf die Sprintdistanzen ausgelegt ist, kam dort als vierter ins Ziel. Im abschließenden 3.000m Rennen zog er taktisch nochmals alle Register und demotivierte die Konkurrenz immer wieder mit kurzen, knackigen Antritten. Verdienter Lohn war die nicht erwartete Bronze-Medaille auf dieser Distanz.

Neben Eppinger waren auch die beiden Schüler B Mädels Mia Schwan und die Schwester von Manuel, Anna Eppinger am Start. Mia Schwan fuhr sehr solide Rennen und zeigte wieder einmal, dass sie einen großen Fortschritt zum Vorjahr gemacht hat. Es fehl nicht mehr viel um ganz vorne mitzufahren. Auch bei Anna Eppinger war zu sehen, dass sie in letzter Zeit mehr trainiert hat. Auch sie ist auf einem guten Weg, es ihres Bruders nachzumachen.

Für Laura Zondler war nach den 500 und 1.000m Vorläufen Schluss. Sie musste sich vorzeitig verabschieden, stand doch die schon lange geplante Schulausfahrt nach London auf dem Programm. Maya Schwan kämpfte trotz Verletzung weiter wacker. Mehr als ein Platz im hinteren Drittel ist mit den körperlichen Einschränkungen zurzeit aber nicht drin. Saskia Kotz kämpfte wieder mit vollem Einsatz, doch Ihr fehlt weiterhin die Endgeschwindigkeit, um bei Tempoverschärfungen mit dem Feld mitgehen zu können.

Larissa Gaiser musste nach Platz 5 im 5.000m Punkterennen den Wettkampf ebenfalls abbrechen, da sie sich eine Erkältung zugezogen hatte und diese schlimmer wurde. Eine kluge Entscheidung im Hinblick auf die anstehende Weltmeisterschaft in Barcelona Anfang Juli. Ganz am Schluss gab es noch die bei den Sportlern beliebten Staffelwettkämpfe. Eppinger startete zusammen mit den Darmstädter Sportlern Simon Dueppre und Carlos Pereira. Sie mussten sich gegen eine Staffel aus Ungarn und einer gemischten Staffel aus Ulm und Halle durchsetzen, was auch eindrucksvoll gelang. Am Ende gewannen sie mit deutlichem Vorsprung die Goldmedaille vor Ungarn. Wenn es läuft, dann läufts …

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