Europacup-Finale in Oostende – Laura Zondler mit deutlicher Steigerung

Wie jedes Jahr fand im Vorort Zandvoorde der belgischen Küstenstadt Oostende das Finale des Europacups statt. Der TSuGV Großbettlingen war durch Larissa Gaiser, Laura Zondler, Mia und Maya Schwan vertreten. Mit Ausnahme der Sportler aus Italien, die einen mehrtägigen Wettkampf in Ihrem Land zeitgleich austragen, war die komplette europäische Spitze vertreten. War es doch der letzte Wettkampf vor der Europameisterschaft in Pamplona (Spanien).

Für Larissa Gaiser war es nach der nicht optimal verlaufenen Weltmeisterschaft ein letzter Gradmesser vor der anstehende EM. Dennoch standen während der Woche extrem harte Einheiten auf dem Programm, sodass sie nicht ganz fit in den Wettkampf gehen konnte. Für Sie kein Problem: „Es ist ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass man im ausgeruhten Zustand nochmals etwas draufsatteln kann.“ Am Ende kam sie nach spannenden Rennen in der Langdistanz-Gesamtwertung auf Platz 3 hinter der Weltmeisterin Sandrin Tas (Belgien) und Gambarte Maite Ancin (Spanien). Bereits nächstes Wochenende geht es nach Pamplona, allerdings ohne Ihre Teamkollegin und Weltmeisterin Mareike Thum (Darmstadt). Sie ist bereits auf dem Eis und bereitet sich auf die Wintersaison vor. Gaiser weiß, dass es bei der WM hart werden wird. Im Gegensatz zur WM dürfen pro Rennen 3 statt 2 Skaterinnen pro Nation an den Start. Italien, Frankreich und Spanien sind sehr gut besetzt. Doch sie hat bereits in den letzten Jahren gezeigt, dass Sie sich durchsetzen kann.

Für Laura Zondler und Maya Schwan führten die Qualirennen erwartungsgemäß ins B-Finale. Während Maya Schwan weiterhin mit muskulären Problemen zu kämpfen hat, verpasste Zondler durch zu passives Fahren den Einzug ins A-Finale. Nach deutlichen Worten der Trainer steigerte Sie sich in den B-Läufen von Rennen zu Rennen und konnte Ihren ersten Punkt in einem Europacup-Rennen holen. Es bleibt zu hoffen, dass der Knoten endgültig geplatzt ist. Bei Maya Schwan dagegen das alte Bild. Bis Mitte der Rennen kann sie sehr gut mithalten, doch dann macht ihr die Fußverletzung zu schaffen, was meistens dazu führt, dass sie ausgeschieden wird. Die nun anstehende OP soll Abhilfe schaffen.

Die jüngere Schwester von Maya, Mia Schwan zeigte in ihrer Altersklasse sehr engagierte Rennen. Aufgrund einer anderen Altersgruppenaufteilung musste sie bei den älteren Skaterinnen mitfahren. Hinzu kam, dass die Distanzen deutlich länger sind, als bei Rennen in Deutschland. Sie musste sich mit einem Platz im hinteren Drittel zufriedengeben, zeigte aber, dass Sie sich im Gegensatz zum letzten Jahr deutlich gesteigert hat.

Ergebnisse: https://www.flandersgrandprix.be/en/results/2019

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